Initiativen "gelbe" / "rote" Gebäude

 

Wir für Lukas

Initiative zum Erhalt der Lukaskirche
Die Lukaskirche ist eines der Gebäude, die auf "rot" gesetzt sind. Es ist somit klar, dass sie mittel- und langfristig aus der landeskirchlichen Finanzierung herausfallen werden. Um die Kirche, das Gemeindehaus und das Gebäude für den Kindergarten zu halten, hat sich im Sommer 2023 eine Initiative aus engagierten Gemeindegliedern, Eltern des Kindergartens und Sympathisanten der Lukasgemeinde gebildet.
 
Aus dieser Initiative geht der Verein „Wir für Lukas“ hervor. Ziel ist es nach eigener Aussage, Kirche, Gemeindehaus und Kindergarten für die gemeinsame Nutzung in der Regio West, d.h. der zu fusionierenden Gemeinden Karl-Friedrich, Lukas und Markus, aus eigener Kraft zu erhalten. Der Verein möchte zudem in einem Dreiklang von Kirche, Kultur und Quartier die Kirche für die Gesellschaft öffnen und kulturelle Angebote schaffen, die eine breitere Öffentlichkeit ansprechen. 
 
  

Wir für Lukas e. V.

1. Vorsitzender: Friedrich-Wilhelm Möller
 
 
 

Stiftung Jakobskirche

Initiative zum Erhalt der Jakobskirche Wolfartsweier
Evangelische Jakobskirche in Wolfartsweier
Die evangelische Jakobskirche Wolfartsweier kann langfristig nicht mehr aus Mitteln der Landeskirche finanziert werden. Ein Stiftungsfonds soll perspektivisch sicherstellen, das die jährlichen Betriebs- und Unterhaltskosten mit den Zinsen des Stiftungsfonds gedeckt werden können. Dafür ist ein Stiftungskapital von 200.000 Euro nötig. Zum Erhalt der historischen und denkmalgeschützten Jakobskirche legten im Dezember 2024 Dagmar und Hans Jürgen Göbert den Grundstock. Anfang 2025 hat sich ein Team "Stiftung Jakobskirche" gebildet, um regelmäßig Aktionen und Veranstaltungen zum Erhalt von finanziellen Mitteln zu planen und zu organisieren. Informationen rund um die Stiftung Jakobskirche und die Möglichkeit, direkt zu spenden finden Sie hier.
 
  

Jonas Lauter

Pfarrer Gemeinde Bergdörfer
 
 

Matthäuskirche

Künftige Nutzung durch Diakonisches Werk
Nach einvernehmlichen Gesprächen mit dem Ältestenkreis der Südkreuzgemeinde und der Leitung des Stadtkirchenbezirks ist geplant, die Matthäuskirche, die angrenzenden Gemeinderäume sowie die Räume des Matthäuskindergartens dem Diakonischen Werk zur Nutzung zur überlassen. Das Diakonische Werk hat die Absicht, mit dem Zentrum für Seelische Gesundheit neben anderen diakonischen Arbeitsfeldern zukünftig im "Sozialdiakonischen Zentrum Matthäus" (Arbeitstitel) seine Arbeit für Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen aufnehmen. Gleichzeitig ist die Matthäuskirche in begrenztem Umfang auch weiterhin ein kirchlicher Ort für die Gottesdienste und geistliches Leben.
Für die Evangelische Kirche ist es ein Glücksfall, dass diakonischer Auftrag und gemeindliche Mitnutzung im Gebäudeensemble der Matthäuskirche kooperativ umgesetzt werden können.
  

Wolfgang Stoll

Direktor Diakonisches Werk